Die Pandemie und damit verbundenen psychischen Störungen

Die Probleme sind:

  • Seniorenheime, bekommen keinen oder wenig Besuch. Gefahr für Pflegepersonal oder Erkrankungen des Pflegepersonals aufgrund der Pandemie und des Zeitmangels.
  • Überlastung, da Eltern, gerade Mütter, Doppelbelastung haben, weil die Technik vielleicht nicht funktioniert oder sie beim Stoff der Kinder nicht helfen können. Bei noch kleineren Kindern noch schwieriger, denn die wollen beschäftigt werden, aber die Arbeit im Homeoffice muss auch geschafft werden.
  • Beim Homeschooling fehlt es oft am Equipment oder der Technik der Schule. Teilweise unfähige Lehrer.
  • Soziale Kontakte, wie Verabredungen, gemeinsam essen gehen, Kino, Schwimmbad sowie Ausflüge und Kurzreisen, Vereinsleben usw. sind nicht mehr möglich.
  • Reisen, egal ob Kurzreisen oder Auslandsreisen sind sehr schwierig. Zumal selbst innerhalb von Deutschland schwierig, da überall andere Vorschriften gelten.
  • Ob Hochzeit, runde Geburtstage, Familienfeiern jeder Art. Ganz schlimm, Beerdigungen. Sterbebegleitung für den Abschied ganz wichtig!
  • Die Erkrankung zu bekommen und 14 Tage abgeschottet zu sein. Viele Menschen können mit sich nichts anfangen, haben Angst um die Heftigkeit der Krankheit.
  • Jobverlust, weil die Firma gerade Kurzarbeit macht oder ganz zu ist oder vielleicht Pleite gegangen ist.
  • Ängste vor dem sozialen Abstieg. Vielleicht die Raten für das Haus nicht mehr bezahlen zu können, weil man arbeitslos wurde.
  • Oder man verschuldet sich noch mehr. Sieht was die Pandemie und das drum herum mit der Wirtschaft macht. Gastronomie, Reisebranche usw. Wie lange halten die Firmen noch durch?
  • Den Verlust von nahestehenden Personen zu verkraften, die mit oder ohne die Pandemie verstorben sind. Konnte man sich so, wie man es sich vorstellte, verabschieden? Wie wird das eigene Leben und das der eigenen Familie weiter gehen?
  • Die Frage stellt sich im Moment jeder. „Lass ich mich Impfen oder nicht? Wenn nicht, komme ich vielleicht nicht ins Kino, zu öffentlichen Veranstaltungen usw. und darf am normalen Leben nicht teilnehmen.“ Oder lasse ich mich impfen, selbst wenn mir nach 2 Jahren ein drittes Auge wächst. Wie lange hält die Impfung an. Wo kann man sich informieren? Es gibt noch keine zuverlässigen Studien. Fragen über Fragen.
  • Für die Jugendlichen ist es auch ganz schlimm, da Treffen mit Freunden schwierig. Gemeinsam abhängen dito. Abgesehen von Praktika oder Ausbildungsplätzen. Da jeder Arbeitgeber zwar Lehrlinge bräuchte, aber Angst hat, dass jemand Fremdes Corona einschleppt. Also geht das meistens im Moment nicht.
  • Zuhause können Konflikte entstehen, da viele vielleicht nur eine kleine Wohnung haben und ungenügend Rückzugsmöglichkeiten. So ist der Grad der Gewalt sehr klein. Selbst im Supermarkt. Da wird der Abstand vielleicht nicht eingehalten und schon ist man ein Knäul mit dem Gegenüber. Die Aggressionen haben durch die ganzen vorhergenannten Punkte stark zu genommen. Denn Ängste werden durch Unsicherheit erzeugt und machen schnell wütend. Ein Teufelskreis kann entstehen.
  • Bei vielen betroffenen Menschen, die unter vorgenannten Punkten leiden, kann eine Depression entstehen. Diese kann bis zum Suizid führen!
  • Wenn Freunde oder Familie kamen, hat man diese umarmt, gedrückt oder geküsst. Das ist im Moment schwierig. Man begrenzt sich hier auf das häusliche Umfeld, sofern vorhanden. Massagen gehen auch im Moment nicht. Auch OP s, die nicht wichtig sind, werden verschoben.

Mögliche Symptome der Angst können entstehen:

  • Herzklopfen
  • Schwindel
  • Atemnot
  • Enge in der Brust
  • Übelkeit
  • Magen- und Darmprobleme
  • Kopfschmerzen (Dauergrübeln?)
  • Schlafprobleme
  • Depressionen

Was helfen kann:

  • Atemübungen
  • Meditation, Yoga, alles was Entspannt
  • Sport
  • Hobbies
  • Lesen
  • Brettspiele
  • Renovieren und Entrümpeln
  • Ressourcen aktivieren
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