Bei Corona – Ängsten nicht verzagen, Schäfer fragen!

Im Moment sind wir alle in einem Ausnahmezustand. So etwas hat noch keiner erlebt und die ganze Welt ist betroffen.

Man kennt die Auswirkungen nicht und weiß auch nicht, wie lange es dauern wird. Aber eines vorweg, es handelt sich um keinen Krieg, welcher über Jahre geht. Das ist schon mal positiv.

Im Moment ist es an uns eine neue Struktur an den Tag zu legen, denn plötzlich haben wir mehr Zeit. Für den einen gut, für den anderen nicht. Man hat jetzt die Gelegenheit sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen. Das fällt manchen Menschen, die den ganzen Tag irgendetwas tun, schwer. Man kommt da oft schnell an seine Grenzen.

Ängste machen sich breit. Man stellt sich Fragen, auf die keiner beantworten kann, dadurch fehlt die Sicherheit. Was kommt danach? Keiner weiß es. Aber über seine Ängste mit vertrauten Personen reden, welche im Moment Stabil sind, kann hierbei sehr gut helfen. Durch das Reden kommen Emotionen hoch und nach einem solchen Gespräch geht es meistens besser und man findet seine eigenen Lösungen (nicht die des Gegenübers. Nur zu hören!) und bekommt sein eigenes Bewusstsein!!!

Vielleicht hilft es auch die Nachrichten oder negativen Dinge des Alltags runterzufahren. Man wird nicht gezwungen, jede Sondersendung zu Corona zu schauen, das haben Sie selbst in der Hand!

Jeder weiß mittlerweile, was getan werden muss:

  • Verlassen Sie das Haus nur zum Arbeiten, einkaufen und Spazieren gehen. Alleine oder mit Menschen, mit denen Sie zusammen Wohnen.
  • Niesen und Husten Sie in die Armbeuge (Wurde uns als Kind beigebracht. Den meisten jedenfalls)
  • Schützen Sie alte Menschen, Immunschwache und Lungenerkrankte
  • Halten Sie draußen den Sicherheitsabstand ein
  • Waschen Sie sich jede Stunde die Hände usw.

Hier ein paar Tipps, die dem ganzen etwas Positives abgewinnen können:

Wenn Sie mit einem Partner zusammenwohnen und vielleicht auch noch mit Kindern dann:

  • Reden Sie wieder miteinander über Wichtige Dinge
  • Kuscheln Sie mit Ihren Familienmitgliedern (nur, wenn Sie in einem Haushalt zusammenleben), dadurch wird das Kuschelhormon Oxytozin freigesetzt. Gut zur Stärkung des Immunsystems
  • Ein Sirup aus Bio-Ingwer, Bio-Zitrone, Zucker und Wasser ergibt ein wunderbares Mittel für die Abwehrkräfte. Jeden Tag ein bisschen im Tee oder Wasser – kann helfen, seiden man mag und verträgt es. Rezept im Internet zu finden
  • Gesellschaftsspiele sind auch wieder „in“
  • Gehen Sie mit genügend Abstand zu anderen Menschen, an der frischen Luft spazieren
  • Lesen Sie mal wieder ein Buch, holen die Gitarre raus oder fangen an zu Stricken
  • Viele Menschen nutzen die Zeit um „Liegengebliebenes“ aufzuräumen oder Frühjahrsputz zu machen
  • Machen Sie Gehirnjogging
  • Pilates oder Yoga über DVD oder YouTube
  • Finden Sie heraus, was Sie gerne tun oder wie Sie am besten Entspannen (warmes Bad mit Kerzenschein, Tee und einem guten Buch oder schöner Musik). Jeder weiß am besten, was ihm guttut.
  • Kochen Sie zusammen
  • Schlafen Sie aus
  • Schauen Sie sich Komödien an im Fernsehen und lachen mal wieder. Im Moment wird gerade „Alf“ wiederholt.
  • Steuerklärung machen u.v.m.

Falls Sie alleine sind oder Einsam

  • Gelten auch hier einige Punkte aus dem oberen Abschnitt
  • Das Positive daran: Sie sind der Chef, der Fernbedienung vom Fernseher
  • Sie können Essen, was Sie möchten
  • Telefonieren Sie mal wieder. Geht auch gut auf Lautsprecher
  • Nutzen Sie Skype, WhatsApp und andere Medien
  • Fangen Sie an zu Malen
  • Machen Sie Kreuzworträtsel
  • Alleinsein schafft Bewusstsein

Was ist noch Positiv in dieser Lage?

  • Der Egoismus wird gerade kleiner
  • Autofahren macht wieder Spaß, denn auf den Straßen und Autobahnen ist nix los
  • Man schafft wieder mehr Nähe
  • Hilfsbereitschaft wird großgeschrieben, mit ‚Einhaltung der Distanz
  • Homeoffice lässt uns Arbeitsfahrtzeit einsparen und das kostet weniger Benzin und Nerven und ist gut für die Umwelt
  • Das Benzin war schon ewig nicht mehr so günstig
  • Man spart Geld, weil man es fast nirgends, außer für Essen und Trinken, ausgeben kann
  • Man hat keinen Freizeitstress
  • Der Stress ist reduziert

„Halleluja“

Die Quintessenz aus Corona ist doch gar nicht so schlecht, wenn man das Positive daran sieht. Alles hat irgendwann ein Ende und wir werden gestärkt auch aus dieser Krise herausgehen. Es geht immer wieder weiter!

Noch was zum Schluss: Wenn Sie Selbstgespräche führen, ist das normal. Wenn Sie mit sich, dem Hund, der Kaffeemaschine reden, kein Problem. Das wird es erst, wenn Ihnen die Dinge antworten!

Nehmen Sie ein paar Yogabärchen, denn Süßes gibt einen Energiekick und Schokolade hebt das Serotonin im Körper, was zu einem guten Gefühl führt.

 

                                              

Wer dennoch meine Hilfe in Anspruch nehmen möchte, kann gerne einen Telefontermin bekommen.

Bleiben Sie Gesund!

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